Erste Ankerplätze mit Überraschungen – und das Video dazu

Nach dem langen Aufenthalt im Industriehafen Garrucha scharrten wir wirklich mit den Hufen bzw. Carlotta zerrte an den Leinen. Wir wollten weiter! Und endlich deutlich näher an die Natur heran, mit Distanz zu einem Stadthafen.

Und warum wir das in der Bucht von Cartagena gleich zwei Mal probierten, seht Ihr gleich im Video.

Eigentlich übten die Berichte über die historisch geprägte Stadt Cartagena schon eine große Anziehungskraft auf uns aus. Da aber „endlich mal Segeln in der neuen Saison“ ganz oben auf der Prioritätenskala stand, fiel der Landgang aus. Außerdem hätten wir uns dann auch nicht an der Suche nach einer driftenden Kardinaltonne beteiligen können, und so eine Aktion stand schließlich auf der Skala an zweiter Stelle 😉 😉 .

Den dritten Platz auf der Liste teilten sich gleich zwei Erlebnisse.

In diesem Fall aus der Rubrik „Foto des Monats“; oben für März, und unten für den April:

Dass eine Hafenruine derart schön aussehen kann, denkt man eigentlich nicht. Na ja, ohne Carlotta wäre sie natürlich auch nur halb so attraktiv… 🙄

Erneut blieb uns wetterbedingt keine Zeit für einen längeren Aufenthalt in dieser Gegend. Allerdings hat das Mar Menor auch einen zweifelhaften Ruf aufgrund der Wasserverschmutzung, so dass wir nach einer Ankernacht zügig weiter fuhren.

Mit Santa Pola erreichten wir einen Hafen, der uns großartigen Schutz vor dem aufziehenden, nordöstlichen Sturm bot und auch sonst eine unsere positiven Erinnerungen prägen wird.

Uns blieben dort zwei sonnige Tage, um u.a. einer unserer Lieblingsbeschäftigungen an Land nach zu gehen.

Wenn schon die Farbenkraft beim Mar Menor großartig war, dann stellen derartige Obststände auf einem Wochenmarkt alles in den Schatten. Wir hatten riesigen Spaß besonders an den kleineren Obst- und Gemüseständen anzuhalten und mit unseren paar Brocken Spanisch Leckereien auszusuchen. Die Verkäufer nutzten das auch umgehend, um uns mit lokalen Rezepten rund um Datteln, Walnüsse, Tomaten, Käse und Knoblauch zu versorgen. Ein Genuss!

Als dann der enorme Wind und starke Regen über uns hinweg brauste und die Temperaturen nachts auf gruselige sechs Grad fielen, verkrochen wir uns in unseren Salon und stellten die Heizung an. Nicht allen wurde es warm genug…

Nun gut, dann eben auf dem Sofa gemütlich machen und Videos gucken.

Und das könnt Ihr jetzt auch für die nächsten zehn Minuten. Viel Spaß dabei! (und bitte entschuldigt, dass am Ende ein paar Sekunden SCHWARZ eingeblendet ist, während ich eine Vorschau auf das kommende Video kommentiere. Die Bilder gibt’s dann im nächsten Film in ganzer Länge).

 

 

2. Etappe am 30.3. von Garrucha über 38 Motormeilen zur Ankerbucht La Azohia und nochmal sieben Meilen weiter um die Ecke in die Cala Salitrona.

3. Etappe am 31.3. zum Mar Menor (S 10 / M 22)

4. Etappe am 1. April nach Santa Pola ( S 23 / M 5)